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St. Goarshausen: Kleiderkammer darf in der Dolkstraße bleiben

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Die Kleiderkammer der Pfarrei Heilige Elisabeth von Schönau behält ihre Räume. Die Verbandsgemeinde Loreley hat eine Lösung gefunden, damit der Betrieb weiterlaufen kann.

Die ehrenamtlichen Helfer der Kleiderkammer in St. Goarshausen (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) können aufatmen. Eigentlich war die Zukunft der Räume in der Dolkstraße 19 ungewiss, da die Verbandsgemeindeverwaltung Loreley in ein neues Gebäude umgezogen ist. Nun hat Bürgermeister Mike Weiland den Helfern vor Ort mitgeteilt, dass sie bleiben dürfen.

Damit das klappt, hat die Verbandsgemeinde das Gebäude an den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal vermietet. Durch diese Miete kann das Haus dauerhaft kostenneutral betrieben werden. Die Kleiderkammer kann ihre Kellerräume daher weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Bei dem Treffen mit dem Bürgermeister kam jedoch ein wichtiges Thema zur Sprache: Die Lager sind voll. Die Helfer um Friedhelm Oppenhäuser berichten, dass momentan weniger Menschen Hilfe suchen, während gleichzeitig viele Spenden eingegangen sind. Deshalb bittet die Kleiderkammer aktuell darum, keine weiteren Kleider oder Haushaltsgegenstände zu spenden. Es ist schlicht kein Platz mehr da.

Wer Unterstützung braucht, ist hingegen herzlich eingeladen. Es gibt dort nicht nur Kleidung, sondern auch Spielzeug und Dinge für den Haushalt. Das Angebot gilt für alle Menschen, die Hilfe benötigen, nicht nur für Geflüchtete. Im Jahr 2026 ist die Kleiderkammer alle 14 Tage dienstags geöffnet. Das gilt für die geraden Kalenderwochen von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Quelle: Prath – zur Originalmeldung

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