Seniorenbeirat Aar-Einrich plant Notfallmappen und große Messe
Der Seniorenbeirat Aar-Einrich (Rheinland-Pfalz) hat sich Mitte Juli in einer öffentlichen Sitzung getroffen. Dabei standen viele Themen auf dem Tisch, die den Alltag älterer Menschen erleichtern sollen.
Ein wichtiger Punkt war die Notfallmappe. Diese Mappe hilft Ärzten, Rettern und Angehörigen, im Ernstfall schnell wichtige persönliche Daten zu finden. Der Beirat hat deshalb einstimmig beschlossen, die Mappe neu aufzulegen. Bezahlt wird der Druck aus dem eigenen Budget des Beirats.
Auch die Freizeitgestaltung spielt eine große Rolle. Der Verein „Brücke“ berichtete über seine Planen. Das Volksliedersingen muss leider ausfallen, weil sich zu wenige Leute angemeldet haben. Bei der Fahrt nach Saarburg ist das Gegenteil der Fall: Hier sind so viele dabei, dass zwei Busse gebraucht werden. Wer noch mit zum Ehrenamtstag nach Kaiserslautern am 30. August oder zur Weihnachtsfahrt nach Traben-Trarbach möchte, kann sich noch anmelden.
Für Anfang September plant der Beirat zudem einen Ausflug an die Mosel. Geplant sind ein Kaffeefrühstück, ein Besuch in Bernkastel-Kues sowie eine Führung durch die Weinberge mit Weinprobe. Wann genau die Fahrt stattfindet, wird bald bekannt gegeben.
Zudem will der Beirat die Gesundheit der Senioren fördern. Ein Anbieter für Fitness-Kurse soll in einer der nächsten Sitzungen sein Konzept vorstellen, damit die Mitglieder sehen, was genau angeboten wird. Außerdem gab es Informationen zur Arbeit der Demenznetzwerke Rhein-Lahn und des Pflegestützpunktes Diez, die bei Pflegefragen unterstützen.
Ein großes Projekt ist die Messe „Sicher leben im Alter“. Diese findet am 11. April 2027 von 10 bis 16 Uhr statt. Zur Eröffnung wird sogar die zuständige Ministerin erwartet. Es wird Fachvorträge und Infos zu Gesundheit und Sicherheit geben. Die Organisation startet nach der Sommerpause.
Im August macht der Beirat eine Pause. Die nächste öffentliche Sitzung ist am Donnerstag, 17. September 2026, in Katzenelnbogen. Dann geht es weiter mit der Messe-Planung und dem Thema „Gemeindeschwester plus“.
Quelle: Allendorf – zur Originalmeldung