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Speyer: Minister kämpfen um Arbeitsplätze in drei Betrieben

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Die Landesregierung und die Stadt Speyer wollen den Beschäftigten bei MANN+HUMMEL, TE Connectivity und GALERIA helfen. Es geht um hunderte Jobs, die verloren gehen könnten.

Am Montagabend trafen sich Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Wirtschaftsminister Michael Ebling in Speyer (Rheinland-Pfalz). Zusammen mit Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler sprachen sie mit den Betriebsräten von drei großen Firmen über die aktuelle Lage. Die Sorgen sind groß, denn an mehreren Standorten drohen massive Stellenstreichungen.

Bei MANN+HUMMEL sieht es besonders schlecht aus. Das Unternehmen will den Standort in der Brunckstraße bis Ende 2028 komplett aufgeben. Das würde etwa 600 Mitarbeiter treffen. Auch bei TE Connectivity in der Siemensstraße gibt es schlechte Nachrichten: Die Produktion soll bis Ende 2028 schrittweise eingestellt werden. Hier fallen rund 630 Arbeitsplätze in der Fertigung weg. Immerhin sollen etwa 140 Stellen in der Verwaltung und im Engineering erhalten bleiben.

Zusätzlich steht die Filiale von GALERIA auf dem Prüfstand. Das Unternehmen verhandelt derzeit über die Miete. Ob der Standort in Speyer überlebt, ist noch nicht geklärt. Die Firma spricht dazu erst mit den Vermietern und den Städten.

In den nächsten Monaten beginnen bei MANN+HUMMEL und TE Connectivity die offiziellen Verhandlungen. Die Arbeitnehmervertreter fordern dafür jetzt erst einmal genaue Informationen von den Chefetagen ein. Die Stadt Speyer versucht ebenfalls, die Standorte und die Wirtschaftskraft der Stadt zu retten. Bereits im Mai gab es einen runden Tisch mit Gewerkschaften und Politikern, und der Stadtrat hat eine Resolution zur Unterstützung der Belegschaften verabschiedet.

Oberbürgermeisterin Seiler betonte nach dem Termin, dass die Stadt voll hinter den Beschäftigten stehe. Die Menschen müssten nun die Folgen von Entscheidungen tragen, für die sie nichts können. Die Landesregierung hat die Unternehmensleitungen bereits zu Gesprächen gebeten. Um auf neue Entwicklungen schnell reagieren zu können, bleibt die Stadtverwaltung über die Wirtschaftsförderung in engem Kontakt mit den Ministerien.

Ein wichtiger Termin steht bald an: Am 29. August 2026 planen die Beschäftigten einen Aktionstag, den die Stadt unterstützt.

Quelle: Speyer – zur Originalmeldung

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