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Speyer plant Sanierung der Sportstätten und neue Strategie

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Die Stadt will den Sanierungsstau bei den Sporthallen beenden. Zuerst muss aber geklärt werden, warum es bei der Osthalle zu Verzögerungen kommt.

In Speyer (Rheinland-Pfalz) gibt es Probleme bei der Sanierung der Osthalle. Die Arbeiten dauern länger als geplant, was für Schulen, Sportler und Vereine eine große Belastung ist. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler nimmt die Situation ernst. Sie lässt nun prüfen, wie es zu den Verzögerungen kommen konnte und welche Konsequenzen das für künftige Projekte hat.

Ursprünglich hatte sich die Stadt auf den Bauzeitenplan des Auftragnehmers verlassen. Warum die Verzögerungen nicht früher gemeldet wurden, wird derzeit gemeinsam mit allen Beteiligten aufgearbeitet. Auch die eigenen Abläufe in der Verwaltung werden kritisch unter die Lupe genommen, um Fehler in Zukunft zu vermeiden.

Das Problem sitzt tiefer: Über viele Jahre wurden zu wenig Investitionen in die Sportstätten gesteckt. Dadurch ist heute ein großer Sanierungsstau entstanden. Die Stadt will die bestehenden Hallen nun Schritt für Schritt wieder zukunftsfähig machen.

Damit das klappt, braucht Speyer eine neue Strategie. Der aktuelle Sportstättenleitplan ist veraltet; er stammt noch aus dem Jahr 1998. Die Aktualisierung dieses Plans war im letzten Jahr ins Stocken geraten. Nachdem Oberbürgermeisterin Seiler davon erfahren hatte, wurde der Prozess wieder gestartet. Der Sportausschuss berät nun über die Beauftragung eines Fachbüros. Der Plan soll genau zeigen, welche Hallenkapazitäten die Stadt wirklich braucht und welche Anforderungen die Sportarten stellen. Zudem ist dieser Plan wichtig, um Fördergelder vom Land zu bekommen.

Ob eine komplett neue Halle gebaut wird, ist noch offen. Oberbürgermeisterin Seiler schließt dies nicht aus, will aber erst die genauen Bedarfe aller Vereine kennen. Bürgermeister Prof. Dr. Alexander Schubert unterstützt als zuständiger Dezernent die weiteren Schritte.

Um die Vereine besser einzubinden, plant die Stadt einen runden Tisch nach der Sommerpause. Ziel ist ein enger Austausch, um gemeinsam bessere Bedingungen für den Sport in Speyer zu schaffen.

Quelle: Speyer – zur Originalmeldung

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