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Sondershausen stellt legale Graffiti-Fläche im Hasenholz bereit

Wer in Sondershausen sprühen will, muss jetzt nicht mehr heimlich vorgehen. Die Stadt hat eine graue Betonwand für legale Kunstwerke freigegeben.

In Sondershausen (Kyffhäuserkreis, Thüringen) gibt es ab sofort einen Ort, an dem Graffiti erlaubt sind. Die Stadt hat im Hasenholz Östertal eine Betonfläche für Sprayer bereitgestellt. Die Wand befindet sich hinter der ehemaligen Kaufhalle.

Die Stadt möchte damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits bekommen junge Künstler einen Platz, an dem sie ihre Ideen ohne Angst vor der Polizei ausprobieren können. Andererseits hofft die Verwaltung, dass dadurch weniger Hauswände, Gartenzäune oder Parkbänke im Stadtgebiet illegal beschmiert werden.

Es gibt jedoch klare Regeln für die Nutzung. Nur die Betonwand bis zur Rasenkante darf besprüht werden. Wer darüber hinausgeht, handelt weiterhin illegal. Außerdem ist die Gestaltung nicht völlig frei: Rassistische, rechtsextreme oder menschenfeindliche Inhalte sind verboten und werden nicht toleriert.

Auch für die Sauberkeit sind die Sprayer selbst zuständig. Wer dort arbeitet, muss seinen Müll wieder mitnehmen oder in den Mülleimern entsorgen, die direkt in der Nähe stehen.

Die Fläche steht ab sofort zur Verfügung. Ob das Angebot ausreicht, um die illegalen Graffiti in der Stadt wirklich zu reduzieren, wird die Zeit zeigen.

Quelle: Sondershausen – zur Originalmeldung

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