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Sondershausen: Neue Regeln und Preise für Personalausweise

Wer in Sondershausen einen neuen Ausweis braucht, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Außerdem ändern sich ab Mai 2025 die Regeln für die Passfotos.

In Sondershausen (Thüringen) wird der Personalausweis teurer. Der Bundesrat hat einer Preiserhöhung zugestimmt, die ab sofort gilt. Wer unter 24 Jahre alt ist, zahlt nun 27,60 Euro für das Dokument. Für alle Menschen ab 24 Jahren steigt der Preis auf 46,00 Euro.

Auch beim Foto gibt es eine wichtige Änderung: Ab dem 1. Mai 2025 akzeptiert die Stadt keine ausgedruckten Passfotos mehr. Es werden nur noch digitale biometrische Bilder angenommen. Wer kein Foto von einem Profi-Fotografen mitbringt, kann das Foto direkt im Bürgerbüro machen lassen. Die Stadt schafft dafür ein zertifiziertes System an. Die Kosten für das digitale Foto vor Ort liegen bei sechs Euro. Wichtig ist dabei: Das Foto wird nur für den Ausweis genutzt. Man bekommt es weder ausgedruckt noch als Datei auf die Hand.

Wer einen neuen Ausweis beantragt, muss persönlich im Bürgerbüro erscheinen. Man sollte den alten Ausweis und bei der ersten Beantragung die Geburtsurkunde mitbringen. Kinder unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines gesetzlichen Vertreters kommen. Zudem ist die Einverständniserklärung des zweiten Elternteils nötig. Diese bekommt man im Bürgerbüro und muss sie spätestens bei der Abholung unterschrieben abgeben.

Die Herstellung des Dokuments dauert normalerweise zwei bis drei Wochen. Wer sofort einen Nachweis braucht – etwa weil der alte Ausweis abgelaufen ist, verloren ging oder gestohlen wurde – kann einen vorläufigen Personalausweis bekommen. Dieser kostet 10 Euro und ist für maximal drei Monate gültig. In diesem Fall müssen die Einverständniserklärungen beider Elternteile sofort vorgelegt werden, da das Dokument direkt ausgehändigt wird.

Zur Gültigkeit: Bei unter 24-Jährigen ist der Ausweis sechs Jahre lang gültig, bei Erwachsenen zehn Jahre. Fingerabdrücke werden ab sechs Jahren und die Unterschrift ab zehn Jahren erfasst.

Quelle: Sondershausen – zur Originalmeldung

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