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Sondershausen: Bürger entscheiden über Budget 2025

Die Menschen in Sondershausen haben abgestimmt, welche Projekte in ihrer Stadt und den Ortsteilen Geld bekommen sollen. Am beliebtesten ist die Sanierung einer Toilette.

In Sondershausen (Thüringen) steht fest, welche Ideen beim Bürgerbudget 2025 die meisten Stimmen gesammelt haben. Die Bürger konnten online oder auf Papier abstimmen, welche Projekte ihnen wichtig sind.

Den ersten Platz belegt die Sanierung der Toiletten im Dorfgemeinschaftshaus in Schernberg. Insgesamt 423 Menschen stimmten dafür. Der Zustand der einzigen Toilette dort gilt als untragbar, da der Putz von den Wänden fällt und der Abfluss marode ist. Die Kosten für die Erneuerung werden auf 10.000 Euro geschätzt.

Auf Platz zwei landete die Anschaffung eines Mähroboters für den Sportplatz in Großfurra mit 350 Stimmen. Damit soll die Arbeit für die Vereine, die den Platz pflegen, erleichtert werden. Die Kosten liegen hier bei 8.854,25 Euro.

Auf den weiteren Plätzen folgten eine Beregnungsanlage für den Sportplatz in Jecha (268 Stimmen, ca. 9.980 Euro) und die Renovierung der Gaststube im Dorfgemeinschaftshaus in Himmelsberg (ebenfalls 268 Stimmen, ca. 7.000 Euro). In Himmelsberg sollen die alten blauen Wände aus dem Jahr 2005 endlich neu gestrichen werden.

Weitere Projekte, die Stimmen sammelten, waren neue Stühle für den Saal in Thalebra (133 Stimmen, ca. 6.000 Euro) sowie die Sanierung des Eingangsbereichs und des Heizraums im Dorfgemeinschaftshaus in Großberndten (110 Stimmen, ca. 5.000 Euro). Den letzten Platz in der Liste belegte die Mauersanierung am Gebäudesockel der Cruciskirche mit 103 Stimmen und geschätzten Kosten von 3.691,38 Euro.

Einige Vorschläge wurden jedoch nicht zur Abstimmung zugelassen. Das betraf zum Beispiel die Dachsanierung eines Vereinsheims in Oberspier oder eine Solaranlage der Kreisverkehrswacht. Hier war die Stadt Sondershausen nicht zuständig, da die Gebäude in Privatbesitz oder im Eigentum von Vereinen stehen. Ein Antrag für einen barrierefreien Zugang in der Talstraße scheiterte zudem an fehlenden Unterschriften.

Ob alle favorisierten Projekte in dieser Form umgesetzt werden, muss nun noch geklärt werden. Die Ermittlungen zur finalen Umsetzung dauern an.

Quelle: Sondershausen – zur Originalmeldung

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