Sommerhausen mit Schnecken-Weg unter den besten drei in Bayern
In Sommerhausen (Landkreis Würzburg, Bayern) ist ein besonderes Projekt gelungen. Der sogenannte Schnecken-Weg wurde für den 11. Bayerischen Stadtmarketingpreis nominiert. Bei diesem Wettbewerb des Wirtschaftsministeriums geht es darum, neue Ideen und Engagement in bayerischen Städten und Gemeinden zu fördern.
Insgesamt hatten sich bayernweit 44 Bewerber für den Preis qualifiziert. Sommerhausen trat in der Gruppe der Orte mit bis zu 12.000 Einwohnern an. Weil das Projekt so gut ankam, gehörten die Verantwortlichen zu den drei Besten ihrer Kategorie und wurden nach München eingeladen.
Ende September reisten die Initiatorinnen Waltraud Schiedermair und Heike Decker in die Landeshauptstadt, um den Schnecken-Weg persönlich vorzustellen. Danach folgte eine spannende Wartezeit bis zur Preisverleihung.
Am 24. Oktober ging es dann erneut nach München. Begleitet wurden die Frauen vom zweiten Bürgermeister Stefan Diroll. Am Ende gewann die Stadt Spalt mit dem Projekt HopfenBierGut. Trotzdem landete Sommerhausen auf einem der vorderen Plätze und wurde von der Konkurrenz als „Sieger der Herzen“ bezeichnet.
Die Jury lobte vor allem, dass Sommerhausen die kleinste Gemeinde unter allen Bewerbern war. Dass dort mit viel ehrenamtlicher Hilfe und Liebe zum Detail ein familienfreundliches Angebot geschaffen wurde, sei ein Vorbild für andere Orte. Das Projekt zeige, dass man auch mit wenig Geld viel erreichen kann.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.