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Denkmalschutzmedaille für Schloss Sommerhausen verliehen

Übergabe Medaille und Urkunde Copyright und Urheber siehe Sommerhausen

Die Familie von Rechteren Limpurg wurde in München ausgezeichnet. Grund ist die aufwendige Renovierung des Schlosses in Sommerhausen.

In München gab es am 25. Juni 2023 eine besondere Ehrung für den Weinort Sommerhausen (Landkreis Würzburg, Bayern). Wissenschaftsminister Markus Blume überreichte die Denkmalschutzmedaille an Friedrich Graf von Rechteren Limpurg und Cosima Gräfin von Rechteren Limpurg. Die beiden nahmen den Preis in Vertretung ihrer Familie entgegen.

Begleitet wurden sie zu dem Termin von erstem Bürgermeister Wilfried Saak und dem Architekten Friedrich Staib. Ausgezeichnet wurde die erfolgreiche Renovierung des Schlosses Sommerhausen. Das Gebäude ist neben der Kirche und dem Rathaus einer der wichtigsten Punkte im Ortsbild und gilt als Wahrzeichen des Ortes. Durch die Sanierung wird das Schloss nun wieder mit Leben gefüllt.

Sommerhausen hat bereits Erfahrung mit diesem Preis: Schon im Jahr 2019 wurde die Renovierung des Rathauses mit der Medaille gewürdigt. Dass solche Projekte möglich sind, liegt unter anderem am bayerischen Denkmalschutzgesetz, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Dieses Gesetz erlaubt es dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Sanierungen finanziell zu unterstützen.

Auch andere Projekte im Ort wurden so gefördert. Zuletzt floss Geld in die Renovierung der Stadtmauer. Hierfür gab es eine Förderung von 420.000 Euro. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das besondere Ensemble aus verschiedenen Gebäuden im Altort zu erhalten und für die Zukunft zu sichern.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Sommerhausen – zur Originalmeldung

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