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Singen setzt auf Bäume gegen die Hitze

Die Stadt Singen ruft Grundstückseigentümer dazu auf, mehr Bäume und Sträucher zu pflanzen, um die Stadt bei Hitzewellen abzukühlen.

Die aktuelle Hitzewelle zeigt einmal mehr, wie wichtig Schatten in der Stadt ist. In Singen (Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg) gibt es zwar schon über 16.000 Stadtbäume, doch das reicht nicht aus. Bäume wirken wie natürliche Klimaanlagen: Sie können die Umgebung um bis zu 10 Grad abkühlen, filtern die Luft und bieten Tieren einen Lebensraum.

Die Stadt möchte nun, dass auch Privatpersonen mithelfen. Wer ein eigenes Grundstück besitzt, kann durch das Pflanzen von großen Bäumen, Sträuchern oder kleineren Gehölzen dazu beitragen, dass die Stadt grüner und kühler wird. Auch in kleinen Gärten gibt es Möglichkeiten für mehr Natur.

Wer neue Bäume pflanzt, muss jedoch auf die Pflege achten. Besonders in den ersten drei Jahren nach dem Pflanzen sowie bei großer Trockenheit brauchen junge Bäume ausreichend Wasser. Bei größeren Arbeiten am Gehölz sollte man Fachbetriebe für Baumpflege beauftragen. Wer Obstbäume besitzt, kann zudem lokale Schnittkurse besuchen, um die Bäume richtig zu pflegen.

Wer Tipps für einen naturnahen Hausgarten oder eine insektenfreundliche Bepflanzung für den Balkon oder die Dachterrasse sucht, findet Informationen auf der Seite „Hausgarten“. Bei Fragen hilft die Abteilung für Umweltschutz, Mobilitätswende und Naturschutz unter der E-Mail-Adresse [email protected] weiter.

Quelle: Singen (Hohentwiel) – zur Originalmeldung

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