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Sindelfinger Oberbürgermeister zu Besuch in Sizilien

Feierliche Prozession beim traditionellen Madonnenfest zu Ehren der Schutzpatronin von Mirabella Imbaccari (Bildnachweis: Stadt Sindelfingen) Foto: Stadt Sindelfingen)

Markus Kleemann reiste am Wochenende nach Mirabella Imbaccari. Anlass war ein traditionelles Fest, das viele Sindelfinger mit ihren Wurzeln in Italien verbindet.

Am Wochenende vom 22. und 23. August war Oberbürgermeister Markus Kleemann in Mirabella Imbaccari (Sizilien, Italien) zu Gast. Eingeladen hatte ihn der dortige Bürgermeister Giovanni Ferro. Auch Florian Kling, der Oberbürgermeister aus Calw, war bei dem Kurzbesuch dabei.

Der Grund für die Reise war das traditionelle Madonnenfest. Dabei wird die Heilige Maria delle Grazie gefeiert, die Schutzpatronin des Ortes. Das Fest ist für die Gemeinde das wichtigste religiöse Ereignis und ein großer gesellschaftlicher Treffpunkt. Der Höhepunkt war eine Prozession durch den Ort, bei der etwa 7.000 Menschen mitmachten. Viele Leute, die heute in Deutschland leben, reisen extra für dieses Fest in ihre alte Heimat zurück.

Die Verbindung zwischen Sindelfingen (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg) und dem sizilianischen Ort ist alt. Sie begann Ende der 1950er Jahre, als viele Menschen aus Mirabella Imbaccari zur Arbeit nach Deutschland kamen. Viele von ihnen ließen sich in Sindelfingen, aber auch in Calw und Schönaich nieder.

Heute leben rund 800 Menschen mit Wurzeln in Mirabella Imbaccari in Sindelfingen. Markus Kleemann nutzte den Besuch, um mit vielen dieser Bürger persönlich zu sprechen. Er betonte, dass die Verbundenheit über die Generationen hinweg bei seinem Besuch überall spürbar war. Die Menschen betrachten heute oft beide Orte als ihre Heimat.

Quelle: Sindelfingen – zur Originalmeldung

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