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Sindelfingen und Diakonie verstärken soziale Zusammenarbeit

Foto: v.l.n.r. Amtsleiterin Almut Cobet, Bezirksgeschäftsführerin Manuela Weis, Oberbürgermeister Markus Kleemann (Fotonachweis: Stadt Sindelfingen) Foto: Stadt Sindelfingen)

Die Stadt und der Evangelische Diakonieverband wollen künftig enger zusammenarbeiten. Es geht vor allem darum, soziale Angebote für die Menschen in der Stadt besser zu erreichen.

Oberbürgermeister Markus Kleemann war am Freitag, den 14. August 2026, auf einer Sommertour unterwegs. Zusammen mit Amtsleiterin Almut Cobet besuchte er den Evangelischen Diakonieverband im Landkreis Böblingen (EDIV) im Haus der Diakonie in Böblingen. Dort zeigte Bezirksgeschäftsführerin Manuela Weis, welche Beratungen und Dienste der Verband genau anbietet.

Bei dem Treffen ging es vor allem um die Zukunft. Stadt und Diakonie wollen ihre Kräfte bündeln, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird. Konkret haben sie vereinbart, bei der städtischen Sozialplanung, dem Netzwerk GenerationPlus und einem neuen Ehrenamtspool der Fachstelle für Hausbesuche enger zusammenzuarbeiten.

Ein wichtiges Beispiel für diese Kooperation ist die Tagesstätte „Rückenwind“ für psychisch erkrankte Menschen in Sindelfingen (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg). In den Räumen der Tagesstätte in der Stiftstraße 4 findet auch die Beratung des Sozialpsychiatrischen Dienstes statt.

Der Verband stützt sich dabei massiv auf Freiwillige. Neben etwa 60 fest angestellten Mitarbeitern helfen im Haus der Diakonie in Böblingen rund 100 Ehrenamtliche mit. Allein im Hospizdienst sind es etwa 80 Leute, die zuvor eine 100-stündige Schulung absolviert haben. Auch in der Schuldnerberatung helfen Freiwillige zum Beispiel beim Sortieren von Belegen.

Die Angebote des EDIV sind für alle Menschen da, egal welcher Religion sie angehören. Bis auf die Lebensberatung kosten die Dienste nichts. Bezahlt wird das Ganze durch kirchliche Gelder, Mittel vom Land und vom Landkreis, Krankenkassen oder durch Spenden. Die Stadt und der Verband wollen ihr gemeinsames Netzwerk in Zukunft weiter ausbauen.

Quelle: Sindelfingen – zur Originalmeldung

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