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Sindelfingen nimmt Abschied von Franz Gramer

Die Stadt trauert um ihren ehemaligen Maichinger Ortsvorsteher. Franz Gramer prägte den Teilort über Jahrzehnte und starb im Alter von 94 Jahren.

Die Stadt Sindelfingen (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg) verliert eine ihrer prägenden Persönlichkeiten. Franz Gramer ist am 4. August 2026 im Alter von 94 Jahren gestorben. Über viele Jahre war er das Gesicht der Politik in Maichingen.

Gramer wurde 1931 in Bildechingen geboren. Nach seinem Abitur in Horb im Jahr 1952 sammelte er Erfahrungen in der Verwaltung, unter anderem in Sulz am Neckar, Lauterbach im Schwarzwald und Sigmaringen. Er besuchte zudem die Verwaltungsschule in Haigerloch. Im April 1957 fing er dann in der Gemeinde Maichingen als Gemeindeinspektor an. Als Maichingen später eingemeindet wurde, leitete er die örtliche Verwaltung.

Am 1. Oktober 1975 wählten ihn die Verantwortlichen einstimmig zum Ortsvorsteher. In diesem Amt blieb er bis zu seinem Ruhestand im September 1992. In diese Zeit fiel eine Phase, in der Maichingen stark wuchs. Gramer begleitete den Wandel des Teilorts zu einem modernen Wohn- und Wirtschaftsstandort. Er galt dabei als Brückenbauer, der zwischen den Vereinen, dem Ortschaftsrat und der Stadtverwaltung vermittelte.

Für seine Arbeit erhielt er bei seinem Abschied im Jahr 1992 die Goldene Ehrenplakette der Stadt Sindelfingen. Oberbürgermeister Markus Kleemann würdigte ihn als engagierten Politiker mit Weitsicht, der sich immer für das Wohl der Bürger eingesetzt habe.

Die Stadt spricht der Familie und den Angehörigen ihr Beileid aus.

Quelle: Sindelfingen – zur Originalmeldung

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