Sindelfingen modernisiert Trinkwassernetz und Anlagen
Oberbürgermeister Markus Kleemann war in den letzten Sommer- und Ferienwochen auf Tour durch Sindelfingen (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg), Maichingen und Darmsheim. Er wollte wissen, wie es um die wichtige Infrastruktur der Stadt steht. Nachdem er bereits die Stromversorgung und die Grünpflege besucht hatte, ging es diesmal um das Trinkwasser.
Der Bürgermeister besuchte unter anderem das Wasserwerk Floschen sowie verschiedene Wassertürme und Hochbehälter. Dort sprach er mit den Verantwortlichen über den täglichen Betrieb und die anstehenden Kosten. Die Stadtwerke versorgen etwa 65.000 Menschen sowie viele Firmen und Industriebetriebe in der Region. Das sind im Schnitt 11.000 Kubikmeter Wasser jeden Tag, die durch die Rohre fließen.
Damit das Wasser auch in Zukunft zuverlässig aus dem Hahn kommt, müssen die Leitungen und Anlagen ständig gewartet werden. Die Stadtwerke gehen dabei schrittweise vor: Jedes Jahr werden etwa 1,5 Prozent des Netzes erneuert. Wenn das so weiterläuft, werden in den nächsten zehn Jahren rund 43,5 Kilometer Leitungen ausgetauscht. Auch die Hochbehälter werden nach und nach saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.
Zusätzlich setzen die Stadtwerke auf moderne Technik. Das Leitungsnetz wird nun digital überwacht. So können die Mitarbeiter den Zustand der Rohre besser kontrollieren und Probleme schneller erkennen, bevor es zu größeren Schäden kommt.
Die Erneuerungen werden in den kommenden Jahren fortgesetzt. Ziel ist es, die Sanierungen frühzeitig anzugehen, damit die Wasserversorgung für die Bürger und die Unternehmen am Standort dauerhaft gesichert bleibt.