Siegen: Umweltausschuss prüft Zustand des Stadtwaldes
Am Dienstag, den 23. Juni 2026, waren die Mitglieder des Umweltausschusses in Siegen (Nordrhein-Westfalen) im Stadtwald unterwegs. Direkt nach ihrer fünften Sitzung der neuen Wahlperiode ging es für die Politiker in den Kommunalwald. Stadtförster Marcus Teuber führte die Gruppe an. Auch Stadtbaurat Henrik Schumann und Manuela Haas von der Grünflächenabteilung waren dabei.
Bei dem Rundgang ging es vor allem um die Folgen des Klimawandels. Teuber erklärte den Politikern, wie sehr die anhaltende Trockenheit und extreme Wetterereignisse dem Wald zusetzen. Besonders deutlich wurde das bei den Flächen, auf denen die Fichten abgestorben sind. Diese sogenannten Kalamitätsflächen müssen nun wieder aufgeforstet werden. Das wird in den nächsten Jahren die wichtigste Aufgabe für die Forstleute sein.
Damit der Wald in Zukunft überlebt, will die Stadt die Baumarten anpassen und die Pflege nachhaltiger gestalten. Ziel ist es, dass der Stadtwald weiterhin als Erholungsgebiet für die Menschen in Siegen erhalten bleibt.
Sören Krombach, der den Umweltausschuss leitet, betonte nach dem Termin, dass der Wald ein wichtiger Klimaschutzraum für die Stadt sei. Durch die Begehung konnten die Politiker Fragen direkt vor Ort klären und sich über eine gemeinsame Strategie austauschen. So sollen fundierte Entscheidungen für den Schutz der Natur getroffen werden.
Weitere Details zu den konkreten Pflanzmaßnahmen liegen bislang nicht vor.
Quelle: Siegen – zur Originalmeldung