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Siegen reagiert auf Anschlag beim CSD in Berlin

Copyright und Urheber siehe Siegen

Bürgermeister und Landrat zeigen sich schockiert über den Angriff auf den Christopher Street Day in der Hauptstadt und setzen ein Zeichen für Toleranz.

Ein Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat die Verantwortlichen in Siegen (Nordrhein-Westfalen) tief getroffen. Die Nachrichten über die Tat lösten in der Stadt und im Kreis große Bestürzung aus.

Bürgermeister Tristan Vitt und Landrat Andreas Müller gaben dazu ein gemeinsames Statement ab. Die Gedanken der Amtsträger seien vor allem bei den Opfern und deren Familien. Der Tag, der eigentlich für Freude und Sichtbarkeit stehen sollte, wurde für viele Menschen zu einem Erlebnis aus Angst und Schrecken.

Die beiden Politiker machen deutlich, dass ein solcher Angriff auf die Grundwerte einer offenen Gesellschaft gerichtet sei. Freiheit, Vielfalt und die Würde jedes Menschen müssten geschützt werden, völlig egal, wen jemand liebt oder wie er sein Leben gestaltet. Für die Stadt- und Kreisverwaltung seien diese Werte keine leeren Worte, sondern die Basis für ihr tägliches Handeln.

Umso wichtiger sei es, dass man in Siegen selbst gerade erst den CSD gefeiert habe. Dieser sei solidarisch und fröhlich verlaufen. Die Stadtverwaltung will auch in Zukunft dafür sorgen, dass Vielfalt und Toleranz in der Region gelebt werden. Ziel ist es, dass der CSD in Siegen ein Ort bleibt, an dem alle Menschen sicher und ohne Angst feiern können.

Weitere Angaben zum Hergang des Anschlags in Berlin liegen in der Mitteilung aus Siegen nicht vor.

Quelle: Siegen – zur Originalmeldung

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