Siegen: Polizeihund findet Drogenverstecke in der Innenstadt
In der Siegener Innenstadt (Nordrhein-Westfalen) ist die Polizei besonders wachsam. Im Rahmen des Projekts „Sichere Innenstadt“ führen die Beamten dort regelmäßig Kontrollen durch. Dabei arbeiten sie oft mit der Bundespolizei, der Stadtverwaltung oder der Bereitschaftspolizei zusammen.
Am Montagnachmittag, den 10. August, kam dabei die Diensthündin Freya zum Einsatz. Der Hund ist nicht nur als Schutzhund ausgebildet, sondern kann auch Rauschgift aufspüren. Ihr Auftrag war klar: Sie sollte in der Innenstadt nach versteckten Drogen suchen.
Die Nase der Hündin führte die Beamten zu zwei sogenannten Bunkern. Das sind geheime Verstecke im öffentlichen Raum. Freya fand dort zwei kleine Cliptütchen mit Marihuana. Da die Mengen sehr gering waren, zeigt das, wie präzise die Hündin gearbeitet hat.
Zudem schlug Freya am Scheinerplatz an. Dort war ein Smartphone in einer Hülle eingepackt und im Seitenbereich versteckt. Als die Polizisten das Handy untersuchten, fanden sie Rauschgiftreste an der Hülle. Deshalb hatte die Hündin das Gerät bemerkt.
Während des Einsatzes kontrollierten die Beamten auch mehrere Menschen. Dabei gab es jedoch keine Probleme und niemand wurde beschuldigt, etwas falsch gemacht zu haben.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich jemand strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein – zur Originalmeldung