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Sicher baden im Oberbergischen Kreis: Tipps der Behörden

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Die Kreisverwaltung gibt wichtige Empfehlungen für den Besuch von Talsperren und Gewässern heraus, um Unfälle im Wasser zu verhindern.

Sommer und Sonne locken viele Menschen an die Talsperren und Gewässer im Oberbergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen). Damit die Erholung nicht in einer Katastrophe endet, hat die Kreisverwaltung eine Liste mit Sicherheitsregeln veröffentlicht. Birgit Hähn, die Dezernentin für Sicherheit und Ordnung, betont, dass jeder selbst auf seine Fähigkeiten achten muss.

Besonders wichtig ist die Warnung vor Alkohol: Wer betrunken schwimmt, schätzt seine Kräfte oft falsch ein und reagiert langsamer. Zudem sollten Badegäste langsam ins Wasser gehen, damit der Körper an die Temperatur gewöhnt wird. Es wird dringend empfohlen, nur an offiziellen Badestellen zu schwimmen. Diese gibt es an der Agger-, Bever-, Brucher- und Lingesetalsperre. Verbotsschilder und Absperrungen müssen unbedingt beachtet werden.

Ein großes Risiko sind Gewitter. In diesem Fall muss das Wasser sofort verlassen werden, da dies lebensgefährlich ist. Auch bei Kindern ist höchste Vorsicht geboten. Luftmatratzen oder aufblasbare Tiere sind kein Ersatz für eine echte Aufsicht durch Erwachsene. Zudem wird darum gebeten, Rücksicht zu nehmen und nicht zu schubsen oder andere unter Wasser zu drücken.

Wenn doch etwas passiert, soll sofort die 112 gewählt werden. Dabei ist eine genaue Beschreibung des Ortes entscheidend. Die Behörden warnen jedoch davor, sich bei einer Rettung selbst in Gefahr zu bringen. Ein Sprung ins Wasser zu einer panischen Person kann auch für den Helfer tödlich enden. Stattdessen sollten Rettungsmittel vom Ufer aus genutzt werden.

Für die Sicherheit vor Ort sorgt unter anderem die DLRG. Mit 13 Ortsgruppen und rund 100 Einsatzkräften ist die Organisation im Kreis aktiv und bietet auch Ausbildungen zum Rettungsschwimmer an. Wer wissen möchte, wie sauber das Wasser ist, kann die Ergebnisse des Gesundheitsamtes unter www.obk.de/badegewaesser einsehen oder die Aushänge direkt an den Badestellen lesen.

Quelle: Marienheide – zur Originalmeldung

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