Seligenstadt versetzt Grabstein der Bühler-Schwestern
In Seligenstadt (Landkreis Offenbach, Hessen) wurde ein besonderes Grabmal aufgewertet. Es handelt sich um die letzte Ruhestätte der Bühler-Schwestern. Die Frauen waren von 1867 bis 1987 im Schwesternhaus in der Jakobstraße tätig. Dort pflegten sie arme Kranke und leiteten einen Kindergarten sowie eine Haushaltsschule.
Nachdem das Haus aufgelöst worden war, kümmerte sich die Stadtverwaltung um das Grab. Doch das Wetter hatte dem Stein über die Jahre stark zugesetzt. Deshalb haben die Stadt und die Basilika-Pfarrei den Grabstein gemeinsam saniert.
Bei der Gelegenheit wurde auch der Standort geändert. Bisher stand das Grab direkt am Eingang des Alten Friedhofs, was sich jedoch als ungünstig erwiesen hatte. In Absprache mit der Kirchengemeinde wurde die Begräbnisstätte nun an einen passenderen Ort verschoben. Der neue Platz liegt an der Mainseite des Friedhofs, direkt neben dem Soldatenfriedhof.
Der städtische Bauhof hat den Bereich nun fertiggestellt. Er hat den Vorplatz mit Basalt-Kopfsteinpflaster versehen. Die Pflasterung ist schräg an den Grabstein angepasst. Zudem ist vor dem Stein ein Kreuz aus Steinen in den Boden eingearbeitet, wie Erster Stadtrat Oliver Steidl erklärte.
Mit der Sanierung und dem Umzug soll sichergestellt werden, dass die Menschen in Seligenstadt auch weiterhin an die Arbeit der Schwestern erinnert werden.