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Seligenstadt baut Lärmschutzwand im neuen Wohngebiet

Copyright und Urheber siehe Seligenstadt

Im Neubaugebiet südwestlich des Westrings geht es voran. Besonders die neue Lärmschutzwand an der Bahnstrecke sorgt für Aufmerksamkeit.

In Seligenstadt (Landkreis Offenbach, Hessen) nimmt das neue Wohngebiet südwestlich des Westrings langsam Gestalt an. Die Stadt meldet, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen. Überall im Gebiet wird gebaut. Aktuell konzentrieren sich die Arbeiter vor allem auf die Entwässerung. Das bedeutet, dass die letzten Rigolen eingebaut und die Kanalleitungen in den Stichstraßen verlegt werden. Gleichzeitig kommen die Wasserleitungen in den Boden.

Auch beim Straßenbau gibt es Fortschritte. An einigen Stellen werden bereits die Bordsteine gesetzt. Die Stellen für die Straßenlampen und die spätere Bepflanzung sind schon vorbereitet. Parallel dazu verlegen die Firmen die Leitungen für Strom und Glasfaser.

Ein wichtiger Schritt ist jetzt der Bau der Lärmschutzwand am östlichen Rand des Gebiets, direkt an der Bahnstrecke. Die Wand wird bis zu drei Meter hoch sein, gemessen ab der Oberkante der Schienen. Sie soll dafür sorgen, dass die neuen Bewohner nicht durch den Lärm der Züge gestört werden.

Die Stadt hat sich für ein spezielles System aus Gabionen entschieden. Das sind Drahtkörbe, die mit Natursteinen gefüllt werden. Laut Stadt ist dies derzeit das einzige System dieser Art, das die Deutsche Bahn überhaupt zulässt. Die Lösung ist nicht nur optisch schöner, sondern spart auch Platz. Ein Wall aus Erde wäre zehn Meter breit gewesen, die Steinwand braucht nur 75 Zentimeter.

Die Wand soll auch der Natur helfen. Die Steine heizen sich in der Sonne auf, was Eidechsen als Lebensraum nutzen können. Damit Igel und Eidechsen die Wand trotzdem überqueren können, gibt es spezielle Durchlässe. Diese werden später mit Symbolen markiert, damit sie bei Pflegearbeiten nicht versehentlich beschädigt werden. Auf der Seite zum Wohngebiet wird die Wand später noch begrünt. Auf der Seite der Bahn ist das wegen der Vorschriften der Bahn nicht erlaubt.

Neben der Wand entstehen noch ein Fußweg für die Anwohner und ein Wartungsweg für die Technik. Die Stadt will die Bürger regelmäßig über den weiteren Fortschritt informieren.

Quelle: Seligenstadt – zur Originalmeldung

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