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Seevetal: Wanderausstellung über Flucht und Hoffnung

Copyright und Urheber siehe Seevetal

Die ukrainische Künstlerin Tetiana Kolchenko zeigt ihre Bilder in verschiedenen Ortsteilen von Seevetal. Die Werke erzählen von Verlust, Krieg und dem Neuanfang in Deutschland.

Die ukrainische Künstlerin Tetiana Kolchenko bringt ihre Wanderausstellung mit dem Titel „Ich bin“ nach Seevetal (Landkreis Harburg, Niedersachsen). Die Künstlerin ist gelernte Psychologin und musste selbst vor dem Krieg in ihrer Heimat fliehen. In Deutschland nutzte sie die Kunst, um ihre eigenen Traumata zu verarbeiten. Das Ergebnis sind über 90 Bilder, die Angst, Schmerz, Wut, aber auch Hoffnung zeigen.

Die Ausstellung ist in zwei Teile gegliedert: Es geht um den Weg zu sich selbst und die Begegnung mit der Welt. Bürgermeisterin Emily Weede möchte, dass möglichst viele Menschen in der Gemeinde die Chance haben, die Werke zu sehen. Deshalb ziehen die Bilder an verschiedenen Orten durch die Ortsteile.

Los geht es am Freitag, den 11. September, um 19 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Tetiana Kolchenko wird selbst anwesend sein und über ihre Arbeit sprechen. Zudem ist ein kurzes Friedensgebet geplant. Ab dem 13. September sind die Bilder dann in der Karoxbosteler Mühle zu sehen, wobei der Start am Tag des offenen Denkmals ab 11 Uhr erfolgt.

Danach wandert die Ausstellung weiter: Im Oktober stehen die Bilder in der Bücherei in Meckelfeld, im November und Dezember im Dorfhaus in Maschen und ab Januar 2027 im Rathaus in Hittfeld.

Die Künstlerin hofft, durch die Bilder ins Gespräch mit den Menschen zu kommen und zu erfahren, was die Betrachter bei den Werken fühlen. Die Organisation der Tour übernimmt Catharina Santos von der Gemeindeverwaltung.

Quelle: Seevetal – zur Originalmeldung

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