Seevetal rettet Spielplatz Immenhof vor dem Abriss
In der Siedlung Immenhof in Meckelfeld (Seevetal, Niedersachsen) gibt es einen kleinen Spielplatz. Er ist nicht besonders groß und hat keine spektakulären Geräte, aber für die Menschen vor Ort ist er extrem wichtig. Vor allem Familien aus den umliegenden Mehrfamilienhäusern nutzen den Platz, da sie oft keinen eigenen Garten haben.
Doch im Sommer kam es fast zum Ende des Treffpunkts. Ein Arbeitskreis für Spielplätze und eine ehemalige Mitarbeiterin der Gemeinde hatten den Platz besucht, um ihn zu bewerten. Dabei schätzten sie die Bedeutung des Ortes wohl falsch ein. Da die Qualität des Platzes nicht auf den ersten Blick ins Auge springt, kam man zu dem Schluss, dass er nicht mehr nötig sei. In der Folge wurden die Spielgeräte abgebaut.
Das kam bei den Anwohnern nicht gut an. Viele Eltern und Nachbarn wehrten sich und meldeten sich bei der Politik und der Gemeinde. Sie machten deutlich, dass der Platz ein wichtiger Treffpunkt für alle Generationen ist. Im Juli 2026 luden die Bürger schließlich die Bürgermeisterin und die Ortspolitik direkt an den Spielplatz ein.
Bei diesem Treffen wurde den Verantwortlichen klar, dass der Platz für das soziale Miteinander im Viertel unverzichtbar ist. Die Gemeinde hat den Fehler erkannt und betont nun, dass solche Quartiersplätze erhalten bleiben müssen. Ähnlich sieht es übrigens auch am Fleester Höpen in Fleestedt, wo sich die Menschen einen neuen kleinen Spielplatz für Kinder aus den Neubaugebieten wünschen.
Die Gemeinde Seevetal will die Erfahrungen aus dem Fall Immenhof nutzen, um künftig besser auf die Bedürfnisse der Bewohner in den Wohnquartieren einzugehen.
Quelle: Seevetal – zur Originalmeldung