Seelze modernisiert Wasserstellen auf städtischen Friedhöfen
Auf den Friedhöfen in Seelze (Region Hannover, Niedersachsen) und Lohnde gibt es seit einigen Wochen neue Wasserstellen. Die Stadt möchte die Grabpflege für alle Besucher einfacher machen. In den kommenden Monaten folgen die weiteren Friedhöfe in Almhorst, Dedensen, Döteberg, Harenberg, Letter und Velber.
Die neuen Anlagen sind praktischer als die alten: Sie haben einen Sockel aus Beton und einen stabilen Metallpfeiler mit Wasserhahn. Besonders hilfreich für ältere Menschen ist eine neue Metallfläche. Dort können Eimer oder Gießkannen direkt am Hahn abgestellt werden, während sie vollaufen. Das hält den Boden trocken und sauber.
Zusätzlich gibt es jetzt fest installierte Halter mit fünf Haken für Gießkannen. Die Stadt hat auch neue Gießkannen gekauft. Diese können alle Besucher nutzen, genau wie die vorhandenen Schubkarren.
Gebaut wurden die Anlagen in Eigenregie. Christoph Partsch vom städtischen Betriebshof hat die Wasserstellen selbst gefertigt. Er orientierte sich dabei an Plänen aus der Stadt Meschede. Die neue Bauweise soll robuster sein und weniger Arbeit bei der Wartung machen.
Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Plans zur Entwicklung der Friedhöfe. Bereits im letzten Jahr wurden auf allen acht Friedhöfen neue Schaukästen aufgestellt. Dort finden Besucher nun wichtige Informationen, etwa zur Gebührensatzung oder aktuelle Mitteilungen der Verwaltung, an einem zentralen Ort.
Bürgermeister Alexander Masthoff und die Abteilung für Umwelt, Klima und Friedhöfe betonen, dass diese Schritte die Aufenthaltsqualität und den Service für die Bürger verbessern sollen.
Quelle: Seelze – zur Originalmeldung