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Wedemark ruft zum Wassersparen auf

Copyright und Urheber siehe Wedemark

Trockene Böden und Hitze setzen den Grundwasservorräten zu. Die Gemeinde gibt Tipps, wie Bewohner im Alltag Trinkwasser schonen können.

In der Wedemark (Region Hannover, Niedersachsen) sieht es diesen Sommer schlecht aus. Die Böden sind trocken, es regnet kaum und die Temperaturen steigen. Das führt dazu, dass die Menschen mehr Wasser für sich und ihre Gärten brauchen. Gleichzeitig geraten das Grundwasser und die Trinkwasservorräte dadurch immer mehr unter Druck.

Deshalb gibt der Bereich für Umwelt- und Klimaschutz der Gemeinde nun praktische Tipps heraus. Die Empfehlungen stammen vom Umweltverband BUND. Ein großer Teil des Wassers in privaten Haushalten wird beim Baden, Duschen, bei der Körperpflege und durch die Toilettenspülung verbraucht. Hier lässt sich am meisten sparen. Wer beim Einseifen das Wasser abstellt oder sparsame Duschköpfe und Durchflussbegrenzer einbaut, schont die Ressourcen.

Auch im Bad lohnt ein Blick auf die Toilette. Die Spül-Stopp-Taste hilft, Wasser zu sparen. Außerdem sollten die Bewohner prüfen, ob der Spülkasten dicht ist, da undichte Stellen oft unbemerkt viel Wasser verschwenden.

Beim Waschen und Spülen gibt es ebenfalls Möglichkeiten. Moderne Geräte sind zwar sparsam, aber auch bei alten Modellen hilft das Eco-Programm. Für normal verschmutzte Wäsche reichen oft 30 Grad. Das spart im Vergleich zu 40 Grad bis zu 40 Prozent Energie. Zudem sollten die Maschinen erst gestartet werden, wenn sie wirklich voll sind.

Besonders wichtig ist das Thema Garten. Die Gemeinde rät dazu, Regenwasser aus Tonnen oder Zisternen zum Gießen zu nutzen. Das schont das Trinkwasser und ist durch den geringeren Kalkgehalt oft besser für die Pflanzen. Wer früh morgens oder spät abends gießt, verhindert, dass das Wasser zu schnell verdunstet. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt hilft zudem, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

Wer mehr wissen möchte, findet weitere Informationen und eine Studie zum Grundwasser auf der Webseite vom BUND.

Quelle: Wedemark – zur Originalmeldung

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