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Seehausen: Förderverein pumpt 400.000 Euro ins Waldbad

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Das Waldbad in Seehausen wird immer moderner. Ein engagierter Förderverein unterstützt die Betreiber mit viel Geld und eigener Arbeit.

Das alte Waldbad in Seehausen (Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt) hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Verantwortlich für den Betrieb ist die Gesellschaft Wittenberger Bäder. Doch ohne die Hilfe aus der Region wäre vieles nicht möglich gewesen. Ein Förderverein mit rund 100 Mitgliedern hilft aktiv mit.

Kürzlich besuchte Landrat Patrick Puhlmann das Bad im Rahmen seiner Sommertour. Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Walter Fiedler, und sein Team zeigten ihm, was sich getan hat. Ein wichtiger Punkt ist die neue Filtertechnik in einem eigenen Gebäude. Frank Möller von den Wittenberger Bädern erklärte, dass die Wasserqualität dadurch nun bestens sei.

Der Förderverein hat beim Bau der Filteranlage sogar körperlich mitgeholfen. Damit man keine Baustraße über das Gelände legen musste, haben die Ehrenamtlichen die Spuren der Maschinen später in mühsamer Kleinarbeit selbst beseitigt. Der Aufwand lohnt sich: An einem gut besuchten Tag waren zuletzt über 700 Gäste im Bad. Besonders die 50-Meter-Bahn ist ein Highlight, da es solche Anlagen nicht mehr überall gibt.

Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2012 sind bereits etwa 400.000 Euro geflossen. Das setzt sich aus Geldspenden und Eigenleistungen zusammen. Laut Walter Fiedler ist das nur möglich, weil Bürger, Unternehmen und andere Vereine aus Seehausen und der Umgebung großzügig unterstützen.

Auch in Zukunft soll es weitergehen. Das nächste große Ziel ist ein neuer Sprungturm, da es früher schon einmal einen gab. Der Landrat zeigte sich von den Entwicklungen beeindruckt und wünschte für die kommenden Projekte viel Erfolg.

Quelle: Aland – zur Originalmeldung

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