Zum Inhalt springen
newssofort.de

Seefeld warnt vor niedrigem Wasserstand im Wörthsee

Die Gemeinde Seefeld bittet die Bewohner dringend darum, Wasser zu sparen. Die anhaltende Trockenheit bedroht die Natur und das Grundwasser.

In Seefeld (Landkreis Starnberg, Bayern) ist die Lage in den Gewässern kritisch. Weil es in den letzten Wochen kaum geregnet hat, ist der Pegel im Wörthsee und den Bächen, die in den See fließen, besorgniserregend gesunken. Zwar regnet es zwischendurch wieder etwas, aber das reicht nicht aus, um die Situation zu retten.

Besonders schlimm ist es am Inninger Bach, dort wo der Wörthsee ausläuft. Einige Abschnitte des Bachs sind komplett trocken gefallen. Das ist ein großes Problem für die Natur: Die streng geschützte Bachmuschel lebt dort und braucht dauerhaft Wasser. Wenn die Bäche austrocknen, stirbt sie. Außerdem sickert weniger Wasser in den Boden, wodurch auch der Grundwasserspiegel weiter sinkt.

Die Gemeinde bittet deshalb alle Bürger, jetzt verantwortungsvoll mit dem Wasser umzugehen. Es soll kein Wasser aus den Seen oder Bächen entnommen werden, wozu ausdrücklich auch der Günteringerfeldbach und der Wörthsee gehören. Im Garten soll der Verbrauch gesenkt werden. Vor allem auf die Bewässerung von Pflanzen mit teurem Trinkwasser soll verzichtet werden.

Für diejenigen, die gerade ein Haus bauen oder sanieren, gibt es einen weiteren Rat: Die Gemeinde empfiehlt den Einbau einer Regenwasserzisterne. So kann das Regenwasser gespeichert und in trockenen Zeiten für den Garten genutzt werden, ohne die Trinkwasserreserven zu belasten.

Quelle: Seefeld – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Seefeld

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Kreis Rendsburg-Eckernförde

Alle ansehen
Stadt & Gemeinde

Taizé-Gebet in Rendsburg gegen die Angst

Am 31. Juli laden die Organisatoren zu einem besonderen Gottesdienst in der St. Jürgen-Kirche ein. Im Mittelpunkt stehen das Gedenken an den CSD-Anschlag in Berlin und die gemeinsame Stille.

Nübbel