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Seebach: Jugendfeuerwehren üben LKW-Brand bei Holzbau Bäuerle

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Die Jugendfeuerwehren aus dem Achertal haben gemeinsam einen schweren Brand gesimuliert. Dabei retteten die Jugendlichen eine ohnmächtige Person aus einer Halle.

Auf dem Gelände der Firma Holzbau Bäuerle in Seebach (Baden-Württemberg) ging es am Freitag für den Feuerwehr-Nachwuchs zur Sache. Die Jugendfeuerwehren aus Seebach, Ottenhöfen, Kappelrodeck und Waldulm trafen sich zu einer gemeinsamen Übung. Geplant hatte das Szenario Christian Fühner, der Jugendwart und Einsatzleiter aus Seebach.

Die Jugendlichen mussten einen LKW-Brand unter einem Hallendach bekämpfen. In der Geschichte war eine Person beim Löschversuch ohnmächtig geworden. Ein Nachbar hatte den Notfall bemerkt und die Retter gerufen. Die Situation war ernst: Es gab starken Rauch, Funkenflug und eine hohe Hitze. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf andere Gebäude übergreift.

Nachdem der Einsatzleiter die Lage geprüft hatte, starteten die Jugendlichen sofort mit der Rettung der Person und dem Angriff auf das Feuer im Inneren der Halle. Das Wasser holten sie sich aus einem Unterflurhydranten und aus der Acher. Um die Umgebung zu sichern, wurden weitere Fahrzeuge angefordert, eine Riegelstellung aufgebaut und die Straße abgesperrt. Schließlich konnten sie die Person retten und erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst übernahm. Das Feuer wurde gelöscht, bevor andere Gebäude in Brand gerieten.

Die Kommandanten René Schneider aus Seebach und Jan Streibelt aus Ottenhöfen sowie die Bürgermeister Markus Benkeser und Hans-Jürgen Decker zeigten sich zufrieden. Streibelt lobte, dass die Übung genau so professionell ablief wie bei den Erwachsenen. Insgesamt sind derzeit 80 Jugendliche in den Wehren des Achertals aktiv. Die Betreuer aus Kappelrodeck merkten an, dass es aktuell kein Problem mit dem Nachwuchs gebe, auch wenn sie in Konkurrenz zum Fußball stehen.

Die Übung diente dazu, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeinden zu stärken und die Jugendlichen an realistische Einsatzbedingungen heranzuführen. Weitere Angaben zu künftigen Übungen liegen bislang nicht vor.

Quelle: Seebach – zur Originalmeldung

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