Seebach: Jugendfeuerwehren üben LKW-Brand bei Holzbau Bäuerle
Am Freitag stand für die Jugendfeuerwehren aus Seebach (Baden-Württemberg), Ottenhöfen, Kappelrodeck und Waldulm ein großer Einsatz auf dem Programm. Auf dem Firmengelände von Holzbau Bäuerle in Seebach wurde ein realistisches Szenario geübt: Ein LKW soll unter einem Hallendach im Außenbereich Feuer gefangen haben.
Nach dem Plan der Übung versuchte eine Person, die Flammen selbst zu löschen, wurde dabei aber ohnmächtig. Ein Nachbar bemerkte das Ganze und rief die Feuerwehr. Die Situation war gefährlich: Es gab starken Rauch, Funkenflug und eine enorme Hitze. Die Retter befürchteten, dass das Feuer auf die Nachbargebäude übergreifen könnte, weshalb auch die Wehren aus dem gesamten Achertal mit ins Boot geholt wurden.
Zuerst erkundete sich der Einsatzleiter vor Ort über die Lage und teilte dann die Aufgaben ein. Die Jugendlichen stürmten sofort ins Gebäude, um die vermisste Person zu retten und den Brand zu bekämpfen. Das nötige Wasser holten sie sich aus einem Unterflurhydranten und direkt aus der Acher. Währenddessen wurden weitere Fahrzeuge angefordert, eine Riegelstellung aufgebaut und die Straße abgesperrt, um den Bereich zu sichern.
Am Ende ging alles gut: Die Person wurde gerettet und erstversorgt, bis der Rettungsdienst übernahm. Der Brand wurde gelöscht und die anderen Gebäude blieben verschont.
Die Kommandanten und Bürgermeister zeigten sich zufrieden. Insgesamt sind aktuell 80 Jugendliche in den Wehren des Achertals aktiv. Die Übung zeigte, dass der Nachwuchs gut ausgebildet ist und die Arbeit der Erwachsenen fast eins zu eins kopieren kann. Weitere Angaben zum genauen Ablauf liegen nicht vor.
Quelle: Seebach – zur Originalmeldung