Schwenningen: Betrunkener Fahrer verursacht schweren Unfall auf B523
Es war Sonntagmorgen, kurz nach sechs Uhr, als es auf der B523 in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) krachte. Ein 34-jähriger Mann war mit seinem VW Passat von Dauchingen aus in Richtung Villingen unterwegs. Plötzlich geriet er auf die Gegenfahrbahn.
Dort prallte er frontal mit einem Skoda Octavia zusammen. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass beide Autos über die Fahrbahn geschleudert wurden. Sie knallten gegen die Leitplanken, bevor sie endlich zum Stehen kamen.
Im Skoda saßen ein 48-jähriger Mann und eine gleichaltrige Frau. Beide wurden bei dem Unfall verletzt. Sie brauchten jedoch vor Ort keine ärztliche Versorgung.
Als die Polizei den Unfall aufnahm, kamen weitere Dinge ans Licht. Der 34-jährige Fahrer hatte wohl getrunken. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,2 Promille. Zudem besaß der Mann gar keinen Führerschein. Auch das Auto war illegal: Der Passat hatte falsche Kennzeichen, war nicht zugelassen und besaß keine Versicherung.
An beiden Autos entstand Totalschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auch die beschädigten Schutzplanken verursachten einen Schaden von mehreren tausend Euro.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.