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Schwalbach am Taunus: Rettung der Robinie an der Alten Schule

Ein schwer beschädigter Stadtbaum kämpft sich zurück ins Leben. Nach einem heftigen Sturm im letzten Jahr zeigt die Robinie an der Alten Schule nun wieder kräftigen Austrieb.

Im Juni 2025 sorgte ein heftiger Gewittersturm in Schwalbach am Taunus (Main-Taunus-Kreis, Hessen) für große Schäden. Besonders hart traf es eine Robinie an der Alten Schule. Damals brach ein Teil der Baumkrone ab und stürzte direkt auf die darunter stehende Bronzeskulptur „Die große Frau“.

Die Feuerwehr griff schnell ein, um die Situation zu sichern. Kurz darauf untersuchten Experten den Baum und leiteten eine Nachbehandlung ein, damit der Stamm stabil bleibt. Die Stadt entschied sich bewusst gegen das Fällen des Baumes und setzte stattdessen auf eine Sanierung.

Diese Entscheidung hat sich ausgezahlt. Die Robinie hat sich gut erholt und ist wieder kräftig ausgeschlagen. Zwar wird es noch dauern, bis die Krone ihre alte Größe erreicht, aber der Baum lebt.

Bürgermeister Thomas Milkowitsch weist darauf hin, dass Stadtbäume durch den Klimawandel, Trockenheit und Extremwetter unter großem Stress stehen. Das habe man auch am Alten Friedhof gesehen, wo eine alte Esche gefällt und eine weitere stark eingekürzt werden musste.

Laut dem Umweltschutzbeauftragten Maximilian Schneider haben Robinien eine hohe Kraft zur Regeneration. Der Fall zeigt, dass eine gute Baumpflege und fachgerechte Maßnahmen nach einem Sturm helfen können, wertvolle Bäume langfristig zu retten. Die Stadt will den Baumbestand in Schwalbach auch in Zukunft besser vor Wetterextremen schützen.

Quelle: Schwalbach am Taunus – zur Originalmeldung

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