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Schmilka: Frau im Bus wegen Haftbefehl festgenommen

Eine 61-jährige Deutsche wurde am Grenzübergang Schmilka in einem Bus kontrolliert. Aus einer Routineprüfung wurde schnell ein gewalttätiger Vorfall.

Am Nachmittag des 4. August 2026 kam es am Grenzübergang Schmilka (Sachsen) zu einer Festnahme. Gegen 15:30 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei die Insassen eines Busses. Dabei überprüften sie die Daten einer 61-jährigen Deutschen.

Die Beamten stellten schnell fest, dass gegen die Frau ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden vorlag. Es ging um einen Betrugsfall. Die Frau hätte entweder eine Geldstrafe von 1100 Euro zahlen oder 20 Tage ins Gefängnis gehen müssen. Zudem gab es einen Hinweis in den Akten, dass die Frau gewalttätig sein könne.

Um die Sache zu klären, brachten die Polizisten die Frau zum Revier nach Krippen. Dort begannen die Beamten mit einer Durchsuchung. Dabei wurde die Frau laut und beschimpfte die Beamtinnen. Schließlich wurde sie auch körperlich aggressiv. In einer Pause der Durchsuchung schlug sie einem Polizisten mit der flachen Hand gegen den Hals.

Wegen dieses Angriffs erstattete die Polizei eine neue Strafanzeige. Die Frau wehrte sich gegen die Vollstreckungsbeamten. In der Folge wurde sie direkt in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz eingeliefert.

Ob und inwieweit sich die Frau durch ihr Verhalten auf dem Revier strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Berggießhübel – zur Originalmeldung

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