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Pirna: Stadtwerke warnen vor dubiosen Zähler-Briefen

In vielen Haushalten liegen derzeit Werbeschreiben zum Wechsel des Messstellenbetreibers. Die Stadtwerke warnen vor unnötigen Kosten und langen Verträgen.

In Pirna (Sachsen) sind aktuell Briefe im Umlauf, die Bewohner dazu auffordern, ihren Messstellenbetreiber zu wechseln. Die Stadtwerke Pirna raten dazu, solche Angebote ganz genau zu prüfen, bevor man irgendetwas unterschreibt.

Das Problem dabei: Wer auf diese Angebote hereinfällt, schließt einen extra Vertrag ab. In den aktuellen Schreiben ist eine Laufzeit von 24 Monaten vorgesehen. Zudem entstehen durch den Wechsel zusätzliche Kosten, die man normalerweise nicht hat.

Die Stadtwerke Pirna sind im eigenen Netzgebiet der gesetzliche Betreiber. Das bedeutet, sie kümmern sich sowieso um die Zähler. Auch wenn moderne Smart Meter eingebaut werden müssen – etwa für eine Wallbox oder eine Photovoltaikanlage – machen die Stadtwerke das nach den gesetzlichen Regeln. Die Kosten dafür werden einfach transparent über den normalen Stromvertrag abgerechnet. Es gibt dort keine festen Vertragslaufzeiten.

Sebastian Heller vom Kundenservice der Stadtwerke warnt davor, vorschnell zu handeln. Unseriöse Anbieter locken oft mit Versprechen, binden die Kunden dann aber über Jahre an teure Verträge, obwohl das gar nicht nötig ist.

Wer ein solches Schreiben im Briefkasten hatte und nun unsicher ist, kann Hilfe bekommen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke prüfen gemeinsam mit den Kunden, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht. Unter der kostenfreien Servicenummer 03501 764 0 können sich Betroffene informieren und so unnötige Ausgaben vermeiden.

Quelle: Pirna – zur Originalmeldung

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