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Schleching ruft zum Wassersparen auf

In der Gemeinde Schleching wird das Trinkwasser knapp. Die Bewohner sollen nun dringend sparen, damit die Vorräte reichen.

In Schleching (Landkreis Traunstein, Bayern) ist die Lage beim Trinkwasser kritisch. Weil es schon lange kaum geregnet hat, sind viele Wasserversorgungen im Schlechinger Tal an ihre Grenzen gestoßen. Es fließt momentan einfach weniger Wasser aus den Quellen zu, als die Menschen im Ort verbrauchen.

Auch die Wettervorhersage bringt keine gute Nachricht. Es wird nicht erwartet, dass sich die Quellen in nächster Zeit schnell wieder erholen. Deshalb bittet die Gemeinde alle Bürger in sämtlichen Ortsteilen, extrem vorsichtig mit dem Wasser umzugehen.

Konkret bedeutet das: Swimmingpools dürfen nicht befüllt und Autos nicht gewaschen werden. Auch den Rasen zu sprengen ist nicht erlaubt. Wer Gärten oder Blumen gießt, soll dies auf ein absolutes Minimum reduzieren. Die Gemeinde betont, dass jeder unnötige Verbrauch jetzt vermieden werden muss.

Besonders gefährlich sind in dieser Situation Rohrbrüche. Wenn Leitungen kaputtgehen, versickern riesige Mengen wertvollen Wassers unbemerkt im Boden. Die Gemeinde bittet deshalb die Bewohner, genau hinzusehen. Wer zum Beispiel Pfützen in einer eigentlich trockenen Phase bemerkt oder ungewöhnliche Geräusche in den Hausleitungen hört, soll das sofort dem Wasserversorger melden.

Bisher gibt es noch keine offiziellen Verbote. Die einzelnen Wasserverbände werden sich aber direkt an ihre Mitglieder wenden, falls sie solche Verbote aussprechen müssen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in Zukunft noch strengere Sparmaßnahmen kommen.

Quelle: Schleching – zur Originalmeldung

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