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Schlauroth: Gewichtsbeschränkung und Gehwegsperrung an Brücke

Ab dem 10. August dürfen schwere Lkw die Dorfstraße in Schlauroth nicht mehr befahren. Zudem wird ein Teil des Gehwegs komplett gesperrt.

In Schlauroth (Görlitz, Sachsen) gibt es Probleme mit einer Stützmauer an der Dorfstraße (Kreisstraße K 6303). In diese Mauer ist auch die Brücke über das Schlaurother Wasser eingebaut. Bei einer Kontrolle haben die Verantwortlichen gemerkt, dass sich der Zustand des Bauwerks verschlechtert hat. Es gibt Absackungen und die Mauer ist nicht mehr stabil genug.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, gibt es ab spätestens 10. August 2026 neue Regeln: Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 16 Tonnen dürfen die Brücke nicht mehr überqueren. Die entsprechenden Schilder werden in der Woche vom 3. bis 7. August aufgestellt. Damit die Fahrer rechtzeitig gewarnt werden, gibt es Vorinformationen an der Einmündung Görlitzer Straße (S 125), an der Kreuzung Friedersdorfer Straße/Promenadenstraße (K 6304) sowie in Pfaffendorf an der K 8403.

Besonders kritisch ist die Lage am Gehweg. Wegen der Absackungen wird der Bereich an der Brücke mit einer festen Sperre komplett geschlossen. Fußgänger können dort nicht mehr langgehen.

Auch der Busverkehr muss sich anpassen. Da die Regionalbusse zu schwer sind, kann die Linie 66 die Brücke nicht mehr befahren. Die Busse vom Busbahnhof Görlitz fahren stattdessen über die Karl-Eichler-Straße, die Friesenstraße und die Promenadenstraße (K 6304). Um den Schülern den Weg zu verkürzen, bedient die Linie 66 zusätzlich die Haltestelle „Kopernikusstraße“. Ob noch weitere Haltestellen angefahren werden, wird gerade geprüft.

Die Stadt möchte mit diesen Maßnahmen verhindern, dass das Bauwerk noch mehr Schaden nimmt und die Straße irgendwann komplett gesperrt werden muss. Einfache Reparaturen an der Wand und dem Durchlass sind nicht mehr möglich. Ob und wann eine richtige Sanierung stattfindet, hängt davon ab, ob die Stadt genug Geld im Haushalt hat oder Fördermittel bekommt.

Die Einschränkungen gelten auf unbestimmte Zeit.

Quelle: Görlitz – zur Originalmeldung

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