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Schlag gegen Schleuserbande in Traunstein und Freilassing

Die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft haben eine internationale Bande zerschlagen. Die Täter sollen Menschen in überfüllten Autos geschleust haben.

Die Ermittler haben eine internationale Organisation gestoppt, die Menschen über die Grenzen schleuste. Die Bundespolizeidirektion München und die Staatsanwaltschaft Traunstein (Oberbayern) arbeiteten lange an diesem Fall. Im Zentrum standen überfüllte Pkw und Kleintransporter. Die Bande hat es dabei völlig überlassen, wie die Menschen in den Autos untergebracht waren, und gefährdete so deren Leben und Gesundheit.

Nach den vorliegenden Informationen war die Bande extrem aktiv. Zwischen Februar 2024 und Februar 2026 sollen sie mindestens 32 Fahrten organisiert und durchgeführt haben.

Ein 27-jähriger Mann aus Ungarn ist bereits festgenommen. Bei ihm gibt es jedoch noch weitere Vorwürfe: Er soll in einen Call-Center-Betrug verwickelt sein. Dabei wurden sogenannte Schockanrufe genutzt, um Menschen zu täuschen. Der Mann soll in diesem Zusammenhang als Abholer für die Beute gearbeitet haben.

Bei den Durchsuchungen konnten die Beamten wichtiges Beweismaterial sicherstellen. Die Verantwortlichen wurden festgenommen.

Die Ermittlungen dauern noch an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion München – zur Originalmeldung

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