Sassnitz sperrt Straßen für großes Segelrennen
In Sassnitz (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) wird es am 22. und 23. August laut. Die Stadt ist zum ersten Mal Austragungsort der SailGP, einer weltbekannten Segelserie. Damit die internationalen Teams sicher rennen können, gibt es ein strenges Verkehrskonzept.
Wer an diesen beiden Tagen in die Stadt will, muss aufpassen. Zwischen 10:00 und 16:00 Uhr ist die Einfahrt über die Bundesstraße 96 (Kreuzung Lancken), die Dorfstraße, die Mukraner Straße und die Landesstraße 303 (Werder) nur mit einer Sondergenehmigung erlaubt. Raus aus der Stadt kommt man hingegen jederzeit. Innerhalb von Sassnitz kann man sich weitestgehend normal bewegen.
Auch im Stadtgebiet gibt es Sperrungen. Die Straße der Jugend ist an beiden Tagen von 10:00 bis etwa 15:00 Uhr komplett zu. Die Landesstraße 202 ist am Abzweig Werder in Richtung Hagen gesperrt. Zudem bleibt die Landesstraße 29 bei Mukran sowie die Kreuzung Gewerbepark und Mukraner Straße von 10:00 bis 16:00 Uhr dicht. Von 10:00 bis 20:00 Uhr sind zudem die Hafenstraße an der Ecke Seestraße und der Bereich zwischen Rügenfisch und der Wasserschutzpolizei gesperrt. Letztere Straße ist übrigens schon seit dem 6. August zu und bleibt es bis zum 1. September.
Beim Parken wird es schwierig. Die Parkplätze Dwasieden, Kistenplatz und Berufsschule dürfen vom 22. August, 8:00 Uhr, bis zum 23. August, 19:00 Uhr, nur mit einem speziellen Ticket des Veranstalters genutzt werden. Wer kein Ticket hat, soll die Auffangparkplätze in Mukran an der Süd- und Nordstraße nutzen. Von dort fahren ab 10:00 Uhr Shuttlebusse zum Rügen-Platz, von dem aus man zu Fuß zum Stadthafen kommt.
Auch auf dem Wasser ist Vorsicht geboten. Seit dem 19. August finden bereits Trainings zwischen 12:00 und 18:00 Uhr statt, was südlich der Mole zu Behinderungen führt. Vom 21. bis 23. August gibt es eine markierte Zone nur für die schnellen F50-Katamarane. Wer von Nordosten kommt, muss deshalb einen kleinen Umweg machen. Im Westhafen ist das Becken wegen 12 Mooringtonnen für den allgemeinen Verkehr gesperrt, eine Durchfahrt zur Ostmole bleibt aber möglich. Die Tonnen werden voraussichtlich ab dem 23. August wieder entfernt.
Die Wasserschutzpolizei wird verstärkt vor Ort sein. An den Renntagen kann es zu kurzen Sperrungen im Fahrwasser kommen. Diese werden nur von Polizeifahrzeugen mit blauem Blinklicht angeordnet. Sportbootführer ohne Funkgerät sollen besonders vorsichtig sein. Wer ohne Reservierung einen Liegeplatz sucht, wird vermutlich abgewiesen.
Weitere Informationen gibt es beim Hafenamt Sassnitz auf Funkkanal 15 oder telefonisch.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung