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Sasbach: Trinkwasser wird vorübergehend härter

Wegen der Hitze und des hohen Verbrauchs muss eine Anlage im Wasserwerk Rotherst abgeschaltet werden. Das Wasser bleibt trinkbar, aber die Härte steigt.

In Sasbach (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) wird das Leitungswasser in den nächsten Tagen härter. Grund dafür ist die anhaltende Hitze und die aktuelle Trockenperiode. Die Menschen verbrauchen derzeit so viel Wasser, dass die Enthärtungsanlage im Wasserwerk Rotherst an ihre Leistungsgrenze gestoßen ist. Deshalb muss die Anlage vorübergehend ausgesetzt werden.

Innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage steigt der Härtegrad des Wassers auf 22 °dH. Damit fällt das Wasser in den Bereich „hart“. Die Qualität des Trinkwassers ist davon jedoch nicht betroffen. Es ist weiterhin sicher und entspricht allen gesetzlichen Anforderungen.

Die Versorgung der Haushalte ist gesichert. Da die eigenen Quellen momentan nicht mehr genug liefern, wird Sasbach verstärkt aus dem Wasserwerk Rotherst beliefert. Die Acherner Wasserversorgung hat genug Kapazitäten, um alle Verbraucher auch während der Trockenheit zu versorgen.

Die Bewohner müssen nun ihre Geräte anpassen. Das betrifft vor allem Waschmaschinen, Spülmaschinen und Kaffeemaschinen. Auch wer eine eigene private Enthärtungsanlage im Keller hat, sollte die Einstellungen prüfen, damit die Geräte mit dem härteren Wasser richtig arbeiten.

Langfristig soll das Problem gelöst werden. Ein zweiter Enthärtungsreaktor im Wasserwerk Rotherst wird gerade gebaut. Dieser soll im Herbst 2026 fertig sein und in Betrieb gehen.

Quelle: Sasbach – zur Originalmeldung

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