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Salzweg verschenkt hochstämmige Obstbäume an Bürger

Copyright und Urheber siehe Salzweg

Wer in Salzweg wohnt und Platz im Garten hat, kann sich kostenlos einen Obstbaum sichern. Die Gemeinde beantragt dafür eine staatliche Förderung.

Die Gemeinde Salzweg (Landkreis Passau, Bayern) möchte mehr Streuobstbäume in die Region bringen. Dafür gibt es ein Programm vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Das Ministerium übernimmt die Kosten für die hochstämmigen Obstgehölze komplett.

Die ILE Passauer Oberland hat bereits den Antrag beim ALE Niederbayern gestellt. Jetzt können sich die Bürger melden, die einen Baum haben möchten. Voraussetzung ist, dass man einen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Wer dabei sein will, muss das Bestellformular ausfüllen und es bis zum 1. August 2026 an Nicole Krodinger unter [email protected] schicken.

Bevor man zuschlägt, sollte man aber genau planen. Ein solcher Baum braucht viel Platz, etwa 80 bis 100 Quadratmeter. Er kann später 10 bis 15 Meter hoch werden und eine Krone von bis zu 10 Metern Breite bekommen. Die Bäume müssen auf dem eigenen Grundstück gepflanzt werden. Waldstücke, Biotope oder Ausgleichsflächen sind ausgeschlossen. Die Behörden können das später mit Luftbildern kontrollieren. Wer einen Baum bestellt, verpflichtet sich, ihn auch wirklich zu pflanzen und für fünf Jahre zu pflegen.

Zur Auswahl stehen verschiedene Sorten Äpfel (von früh bis spät reifend), Birnen und Zwetschgen. Die Bürger sollen sich selbst informieren, welche Sorte am besten auf ihren Boden passt. Hierfür kann man sich zum Beispiel an den örtlichen Obst- und Gartenbauverein wenden. Bei allgemeinen Fragen hilft Pia Auberger von der Öko-Modellregion unter 08509/9009-20 oder per Mail an [email protected] weiter.

Die Lieferung der wurzelnackten Bäume ist für den 30. Oktober 2026 geplant. Die Bäume sind bei der Anlieferung bereits 3 bis 3,5 Meter groß. Wer also mitmacht, braucht für den Transport nach Hause einen Anhänger oder ein passendes Fahrzeug. Da die Wurzeln nicht in Erde stecken, muss man zudem feuchte Tücher mitbringen, um sie richtig einzuschlagen. Wo genau die Bäume abgeholt werden können, gibt die Gemeinde noch bekannt.

Quelle: Salzweg – zur Originalmeldung

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