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Badeverbot am Stausee Oberilzmühle in Salzweg

Copyright und Urheber siehe Salzweg

Wer im Stausee Oberilzmühle baden wollte, muss jetzt draußen bleiben. Die Gemeinde hat ein striktes Badeverbot ausgesprochen.

Am 4. August 2026 wurde der Stausee Oberilzmühle in Salzweg (Landkreis Passau, Bayern) untersucht. Dabei machten die Experten eine erschreckende Entdeckung: Über die gesamte Wasserfläche hat sich eine geschlossene Schicht gebildet. Das Wasser ist so stark getrübt, dass man absolut nichts mehr sieht – die Sichttiefe liegt bei null Metern. Zudem riecht das Wasser modrig und erdig.

Die Lage hat sich seit der letzten Prüfung massiv verschlechtert. Die Gemeinde hat deshalb sofort ein Badeverbot erlassen. Es gibt zwar noch keine Laborergebnisse, aber die optische Lage ist bereits gefährlich genug.

Das Hauptproblem ist derzeit die Sicherheit. Wenn jemand im Wasser in Not gerät oder ertrinkt, können Retter die Person bei dieser extremen Trübung kaum finden. Außerdem besteht die Gefahr, dass Giftstoffe von Blaualgen (Cyanobakterien) im Spiel sind.

An dem See wurden bereits Warnschilder und Informationen für die Besucher angebracht. Die Badegäste werden gebeten, das Verbot zu beachten und nicht ins Wasser zu gehen.

Quelle: Salzweg – zur Originalmeldung

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