Salzgitter: Handpuppen nehmen Kindern Angst vor Untersuchung
Viele Kinder und auch ihre Eltern wissen nicht genau, was bei einer Einschulungsuntersuchung eigentlich passiert. Wer macht die Tests? Was muss das Kind tun? Diese Ungewissheit führt oft zu Nervosität und Angst.
Deshalb führt die Stadt Salzgitter (Niedersachsen) im Herbst ein neues Angebot ein. In allen 52 Kindertagesstätten im Stadtgebiet wird ein eigens entwickeltes Puppenspiel gezeigt. Mit Handpuppen erklären die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes den Kindern auf einfache Weise, wie der Termin abläuft und welche Aufgaben auf sie warten. In der spielerischen Atmosphäre sollen die Kinder lernen, dass die Untersuchung harmlos ist.
Das Projekt richtet sich nicht nur an die Kinder. Auch die Eltern und die Erzieher in den Kitas sind eingeladen, bei den Vorführungen dabei zu sein. So bekommen alle Beteiligten gleichzeitig einen Einblick in den Ablauf.
Nach dem Puppenspiel gibt es Zeit für Gespräche. Eine Schulärztin und eine Krankenschwester aus dem Einschulungsteam sind vor Ort. Sie beantworten direkt alle offenen Fragen der Eltern und des pädagogischen Personals. Ziel ist es, dass die Kinder mit einem guten Gefühl in den Termin gehen.
Weitere Informationen zur Einschulungsuntersuchung bietet das Fachgebiet Kinder- und Jugendgesundheit des städtischen Fachdienstes Gesundheit.
Quelle: Salzgitter – zur Originalmeldung