Salching wertet Grünfläche am Bergfeld ökologisch auf
In Salching (Landkreis Straubing-Bogen, Bayern) gibt es jetzt ein neues Projekt für den Klimaschutz. Auf einer Fläche von rund 7.500 Quadratmetern am sogenannten „Bergfeld“ hat die Gemeinde für mehr Natur gesorgt. Das Ziel ist, dass die Fläche mehr CO₂ bindet und mehr Wasser speichern kann. Außerdem sollen sich dort mehr heimische Pflanzen und Tiere ansiedeln.
Damit das Ganze auch langfristig funktioniert, gibt es nun einen neuen Plan für die Pflege der Grünflächen. Die Gemeinde achtet dabei besonders auf die verschiedenen Lebensräume und will schonend mit den Ressourcen umgehen. Um die Fläche zu schützen, steht dort für die ersten Jahre ein Verbisszaun. Sobald die Pflanzen kräftig genug gewachsen sind, wird der Zaun wieder entfernt und die Fläche wird offen zugänglich.
Für die Pflege hat sich die Gemeinde neue Technik zugelegt. Es gibt nun einen Aufsitzmäher und eine Mähraupe, die man per Fernsteuerung lenken kann. So kommt man auch an Stellen heran, die sonst schwer zu erreichen sind. Beide Geräte haben eine sogenannte Insektenscheuche. Diese macht die Insekten aufmerksam, sodass sie rechtzeitig wegfliegen und nicht von den Mähköpfen erfasst werden.
Das Projekt wurde über ein Förderprogramm der KfW-Bank finanziert. Der Antrag wurde 2024 gestellt und bewilligt. Kurz darauf übernahm das Planungsbüro Heigl aus Bogen die Planung. Die eigentlichen Arbeiten wurden von Andreas Kofler ausgeführt und bis Ende Juli 2026 abgeschlossen.
Quelle: Salching – zur Originalmeldung