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Sachsen pumpt 60 Millionen Euro in junge Forscher

Der Freistaat fördert ab Herbst mindestens 46 neue Forschungsgruppen an den Hochschulen. Es geht um wichtige Technologien für die Zukunft.

Ab dem Herbst gibt es an den Hochschulen in Sachsen (Freistaat Sachsen) eine große Finanzspritze für die Wissenschaft. Das Wissenschaftsministerium stellt mehr als 60 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld kommt aus europäischen Mitteln.

Mit dieser Summe werden mindestens 46 neue sogenannte STEP-Nachwuchsforschungsgruppen unterstützt. In diesen Gruppen arbeiten jeweils zwischen 4 und 12 Menschen. Die jungen Wissenschaftler haben zwei Jahre Zeit, um an Themen zu forschen, die für die Gesellschaft wichtig sind. Im Fokus stehen dabei digitale Technologien, Biotechnologien sowie Lösungen, die die Umwelt schonen und Ressourcen sparen.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow erklärt, dass Sachsen einer der führenden Standorte für Innovation in Europa sei. Um das auch in Zukunft so zu behalten, brauche man genug qualifizierte Fachkräfte in der Wirtschaft und an den Unis. Die neuen Gruppen sollen helfen, die Lücke beim Fachkräftemangel zu schließen und die Ausbildung auf hohem Niveau zu halten.

Die Förderung läuft über die sogenannte ESF Plus Richtlinie für den Zeitraum von 2021 bis 2027. Finanziert wird das Ganze gemeinsam durch die EU und das Land. Ein Ziel der EU ist es, durch die STEP-Verordnung unabhängiger von anderen Ländern zu werden und die eigene technologische Stärke in Europa zu sichern.

Ob die Förderziele in den zwei Jahren erreicht werden, wird sich zeigen. Weitere Details zu den einzelnen Projekten an den Hochschulen liegen bislang nicht vor.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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