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Sachsen bekommt 39 neue Leute für den Justizvollzug

In Bobritzsch-Hilbersdorf haben Absolventen ihre Zeugnisse bekommen. Gleichzeitig sucht der Freistaat schon jetzt neue Bewerber für das Jahr 2027.

In Bobritzsch-Hilbersdorf (Sachsen) gab es am 31. August Grund zum Feiern. Nach zwei Jahren Ausbildung haben die Absolventen am dortigen Ausbildungszentrum ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Justizministerin Prof. Constanze Geiert überreichte die Urkunden persönlich. Bei der Feier waren auch die Familien, die Ausbilder und Chefs aus den verschiedenen Gefängnissen dabei.

Insgesamt 39 Menschen werden nun fest in den sächsischen Justizvollzugsdienst übernommen. Sie werden in den zehn Justizvollzugseinrichtungen im Freistaat eingesetzt. Die Ministerin betonte, dass man den Job nicht nur aus Büchern lernen könne. Die neuen Kollegen müssen den Alltag in den Anstalten organisieren, für Sicherheit sorgen und sind gleichzeitig wichtige Ansprechpartner für die Gefangenen. Dabei arbeiten sie eng mit Psychologen, Medizinern und Sozialarbeitern zusammen, um die Häftlinge wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Wer selbst in diesen Beruf einsteigen möchte, kann sich bereits jetzt bewerben. Die nächste Ausbildung beginnt im September 2027. Sie dauert zwei Jahre und ist eine Mischung aus Theorie im Ausbildungszentrum und Praxis in den Justizvollzugsanstalten. Ein wichtiger Punkt für Interessenten: Die Anwärter werden zu Beginn der Ausbildung bereits in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen und bekommen monatliche Anwärterbezüge.

Bewerbungen werden bis zum 31. Januar 2027 angenommen. Alle Details zu den Voraussetzungen und zum Auswahlverfahren sowie die Möglichkeit zur Onlinebewerbung finden Interessierte unter www.job-mit-j.de.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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