Saarbrücken: Gesundheitsamt zieht im Juni um
Das Gesundheitsamt im Regionalverband Saarbrücken (Saarland) zieht im Juni an einen neuen Standort. Die Behörde zieht in die Konrad-Zuse-Straße auf den Saarterrassen in Saarbrücken-Burbach. Um den Umzug zu feiern, ist ein Tag der offenen Tür geplant, an dem die Menschen die neuen Räume besichtigen können.
Der Umzug kommt nach einer anstrengenden Phase für die Mitarbeiter. Allein im Januar gab es rund 250 Grippefälle, die Welle startete dieses Jahr besonders früh und heftig. Seit Februar sinken die Zahlen zwar wieder, aber auch die Atemwegserkrankung RSV sorgte für Stress. Im Januar und Februar wurden etwa 80 Fälle gezählt.
Zudem gab es viele Fälle von Krankheiten, gegen die man sich impfen kann. Masern und Windpocken hielten die Beamten auf Trab, ebenso wie Diphterie. Diese Krankheit ist besonders tückisch, da sie auch von Haus- oder Nutztieren auf Menschen übertragen werden kann.
Ein weiteres Problem ist die Asiatische Tigermücke. Die Mücke kann tropische Krankheiten übertragen und wurde bereits 2023 in Saarbrücken entdeckt. Vor allem im letzten Sommer gab es viele Meldungen aus den Stadtteilen St. Arnual und St. Johann. Damit die Bürger besser informiert sind, plant der Regionalverband eine interaktive Karte im Internet, auf der die Fundorte eingetragen werden.
Für die Zukunft ist eine große Übung am Flughafen Saarbrücken geplant. Dabei sollen die Einsatzpläne und Meldewege für Notfälle praxisnah trainiert werden. Alle Einrichtungen, die im Ernstfall helfen müssen, nehmen an der Übung teil.
Anlass für die aktuellen Informationen war der „Tag des Gesundheitsamtes“ am 19. März. Unter dem Motto „Vielfalt für Gesundheit“ soll an diesem Tag gezeigt werden, wie wichtig die kommunalen Gesundheitsbehörden für die Bevölkerung sind.