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Gesundheitsamt im Regionalverband Saarbrücken zieht im Juni um

Copyright und Urheber siehe Regionalverband Saarbrücken

Das Gesundheitsamt bekommt einen neuen Standort in Saarbrücken-Burbach. Gleichzeitig blickt die Behörde auf die aktuelle Infektionslage und neue Gefahren wie die Tigermücke zurück.

Das Gesundheitsamt im Regionalverband Saarbrücken (Saarland) zieht im Juni an einen neuen Ort. Die Behörde zieht in die Konrad-Zuse-Straße auf den Saarterrassen in Saarbrücken-Burbach. Um den Umzug zu feiern, ist ein Tag der offenen Tür geplant.

Der Anlass für die aktuellen Informationen ist der „Tag des Gesundheitsamtes“ am 19. März. Unter dem Motto „Vielfalt für Gesundheit“ will die Behörde zeigen, welche Aufgaben sie für die Menschen in der Region übernimmt. Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger betont dabei, dass die verschiedenen Fachrichtungen dort gemeinsam für die Prävention und den Schutz der Bevölkerung arbeiten.

Ein Blick auf die letzten Monate zeigt, dass das Amt viel zu tun hatte. Die Grippewelle startete in diesem Jahr früh und heftig. Allein im Januar gab es rund 250 Fälle, wobei die Zahlen seit Anfang Februar wieder sinken. Auch die Atemwegserkrankung RSV war präsent; im Januar und Februar wurden etwa 80 Fälle gemeldet. Zudem befasst sich das Amt mit Krankheiten, gegen die man impfen kann, wie Masern, Windpocken oder Diphterie. Letztere kann auch von Haus- und Nutztiere auf Menschen übertragen werden.

Ein weiteres Problem ist die Asiatische Tigermücke, die tropische Krankheiten übertragen kann. Nachdem 2023 erste Funde in Saarbrücken gemeldet wurden, häuften sich die Sichtungen im letzten Sommer vor allem in den Stadtteilen St. Arnual und St. Johann. Der Regionalverband will die Bürger deshalb besser informieren und plant eine interaktive Karte mit den Fundorten auf seiner Internetseite.

Für das restliche Jahr ist zudem eine große Übung am Saarbrücker Flughafen geplant. Dabei sollen Einsatzpläne und Meldewege für Notfälle gemeinsam mit allen beteiligten Einrichtungen trainiert werden.

Quelle: Regionalverband Saarbrücken – zur Originalmeldung

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