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Saarbrücken: Gesuchter Franzose an der Grenze geschnappt

Ein 41-jähriger Mann aus Frankreich wollte zu Fuß nach Deutschland einreisen. Doch die Bundespolizei passte auf ihn auf.

Es war Sonntagnachmittag, kurz vor vier, als der 41-jährige Franzose die Grenze in Saarbrücken (Saarland) überquerte. Er war zu Fuß unterwegs, doch er hatte nicht mit den aktuellen Kontrollen an der Binnengrenze gerechnet. Die Beamten der Bundespolizei hielten ihn an und überprüften seine Ausweise.

Bei der Kontrolle kam schnell heraus, dass der Mann gesucht wurde. Er war bereits zu einer Geldstrafe von insgesamt 3580 Euro verurteilt worden. Die Gründe dafür waren Fahrten ohne Führerschein und Trunkenheit im Verkehr. Da er das Geld nicht bezahlt hatte, war er zur Fahndung ausgeschrieben.

Die Polizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn auf das Revier Saarbrücken-Goldene Bremm. Dort sah es zunächst so aus, als müsste er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 72 Tagen absitzen. Doch dann griff seine Familie ein. Die Mutter des Mannes kam persönlich zum Revier und bezahlte den offenen Betrag.

Nachdem das Geld eingegangen war, durfte der Franzose die Dienststelle verlassen. Er konnte so die Haft vermeiden.

Die Ermittlungen sind mit der Zahlung der Strafe abgeschlossen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Saarbrücken – zur Originalmeldung

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