Rutesheim gibt Tipps zum Wassersparen im Bad
In Rutesheim (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg) wird das Trinkwasser immer knapper. Grund dafür sind die Folgen des Klimawandels und zu wenig Regen in den letzten Jahren, wodurch die Grundwasserspeicher nicht mehr ausreichend gefüllt wurden. Die Stadt ruft deshalb dazu auf, verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen.
Besonders im Badezimmer wird im Haushalt am meisten warmes Wasser verbraucht. Hier gibt es laut der Stadt einfache Möglichkeiten, den Verbrauch zu senken, ohne dass man auf Komfort verzichten muss. So hilft es bereits, eine Minute kürzer und bei einer niedrigeren Temperatur zu duschen oder ganz auf das Badewannenbad zu verzichten und stattdessen zu duschen.
Auch kleine Gewohnheiten machen einen Unterschied: Wer beim Händewaschen, Einseifen oder Zähneputzen den Hahn zudreht oder einen Becher für das Wasser beim Zähneputzen nutzt, spart spürbar.
Neben dem Verhalten hilft auch die Technik. Die Stadt empfiehlt den Einbau von Perlstrahlern, Wassermengenreglern oder Sparduschköpfen. Diese mischen Luft unter das Wasser, sodass die Reinigungsleistung bleibt, aber weniger Wasser fließt. Wer eine Einhebelarmatur oder eine Thermostat-Armatur nutzt, muss die Temperatur nicht jedes Mal neu einstellen, was ebenfalls Wasser spart. Die Stadt rät dazu, sich für solche Umrüstungen von Fachleuten beraten zu lassen.
Diese Tipps sind Teil einer Sonderreihe der Stadt, die über den Sommer hinweg erscheint. Die Informationen werden zudem in den Stadtnachrichten veröffentlicht.
Quelle: Rutesheim – zur Originalmeldung