Rutesheim gibt Tipps zum Wassersparen im Alltag
Das Klima wandelt sich und das merkt man auch in Deutschland. In den letzten Jahren hat es zu wenig geregnet, weshalb die Grundwasserspeicher vielerorts leerer geworden sind. Da Trinkwasser weltweit und auch in der Region knapper wird, ruft die Stadt Rutesheim (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg) die Bürger dazu auf, bewusster mit dem Wasser umzugehen.
Besonders in der Küche lässt sich viel einsparen. Wer eine neue Spülmaschine kauft, sollte auf den Verbrauch achten. Ein gutes Gerät verbraucht weniger als 2.000 Liter im Jahr. Zudem lohnt es sich, die Maschine voll zu beladen und das Sparprogramm zu nutzen. Das schont nicht nur das Wasser, sondern spart im Vergleich zum Spülen per Hand bis zu 80 Kilogramm CO2 pro Jahr. Wer sein Geschirr nur leicht verschmutzt hat, muss es nicht extra vorspülen, da die Maschine das normalerweise schafft.
Falls man doch von Hand spült, sollte man das Wasser nicht einfach laufen lassen. Besser ist es, das Wasser in einem Becken aufzufangen. Zuerst spült man die sauberen Sachen und erst am Ende das stark verschmutzte Geschirr. So muss man das Wasser seltener wechseln.
Auch beim Waschen von Obst und Gemüse kann man tricksen: Wer das Gemüse in einer Schüssel wäscht, kann das Wasser danach noch nutzen, um die Blumen zu gießen oder die Toilette zu spülen.
Die Stadt veröffentlicht diese Tipps zusätzlich in den Stadtnachrichten. Die Informationen basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes, des Umweltbundesamtes und Branchen-Ökobilanzen.
Quelle: Rutesheim – zur Originalmeldung