Rüsselsheim macht Schulwege sicherer für Kinder
In Rüsselsheim am Main (Groß-Gerau, Hessen) wird es für Schüler sicherer, wenn sie zur Schule kommen. Besonders an der Ludwig-Dörfler-Allee bei der Parkschule hat sich einiges geändert. Bisher hielten dort viele Eltern mit dem Auto, um ihre Kinder aussteigen zu lassen. Weil die Fläche dort zu schmal war, ragten die Autos oft auf den Gehweg oder mitten auf die Straße. Das führte immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn die Fahrer wenden wollten.
Jetzt hat die Stadt die Fläche umgebaut. Es gibt dort neue Ständer für Fahrräder und zwei Sitzgelegenheiten auf Steinkörben, sogenannten Gabionen. Das Ziel ist klar: Die Kinder sollen öfter mit dem Rad kommen oder zu Fuß gehen, anstatt mit dem Auto gefahren zu werden. Das nimmt den Verkehr direkt vor der Schule weg und schützt die Kinder.
Zusätzlich gibt es nun an fünf Schulen neue Schilder für sogenannte Laufbushaltestellen. Das funktioniert wie bei einem echten Bus: Die Kinder treffen sich an festen Punkten und gehen dann gemeinsam in einer Gruppe zur Schule. Bisher gab es dieses Angebot nur an der Grundschule Hasengrund. Jetzt kommen die Eichgrundschule, die Schillerschule, die Goetheschule, die Grundschule Innenstadt und die Parkschule hinzu. Alle diese Schulen haben bereits einen eigenen Schulwegplan.
Die Stadt möchte dieses Modell in Zukunft auf weitere Schulen ausweiten, damit mehr Kinder selbstständig und sicher unterwegs sind. Schulen, die Interesse an solchen Maßnahmen haben oder Fragen dazu stellen wollen, können sich per E-Mail an die Abteilung Mobilität unter [email protected] wenden.