Rüsselsheim gedenkt der Opfer von Hiroshima und Nagasaki
Am Donnerstag, den 6. August, findet in Rüsselsheim (Hessen) eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt. Um 17:30 Uhr treffen sich die Menschen auf dem Friedensplatz am sogenannten Friedensstein. Gemeinsam mit dem Friedensschutzkreis Rüsselsheim will die Stadt an die Opfer der Atombomben erinnern, die 1945 auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden.
Damals starben zehntausende Menschen sofort. Viele weitere erlagen erst später den Verletzungen oder der radioaktiven Strahlung. Unter dem Motto „81 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki – NIE WIEDER!“ soll die Veranstaltung zeigen, dass die Welt auch heute Verantwortung für den Frieden tragen muss. Ziel ist eine Zukunft ohne Atomwaffen.
Mehrere Menschen werden bei der Feier sprechen. Oberbürgermeister Patrick Burghardt hält ein Grußwort. Zudem gibt es Beiträge von Dekan Martin Franke-Coulbeaut sowie von Christel Göttert und Uta Schmalenbach, die sich in Rüsselsheim für die kommunale Friedensarbeit einsetzen.
Die Stadt Rüsselsheim ist Teil des internationalen Netzwerks „Mayors for Peace“. Damit setzt sie ein Zeichen gegen atomare Drohungen. Der Friedensplatz wurde bewusst als Ort gewählt, da dort der Friedensstein mit der Aufschrift „Dem Krieg in den Weg gestellt“ steht. Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, an dem Gedenken teilzunehmen.